Was macht Call of Duty so besonders?
Der Ego Shooter Call of Duty gehört zu den Klassikern des Genres. Seit der Veröffentlichung des ersten Teils im jahr 2003, hat sich die Entwicklung stetig fortgesetzt und derweil ist man offiziell bei Call of Duty 5 angekommen. Tatsächlich sind für die unterschiedlichen Plattformen wie Nintendo, Xbox, PC und Playstation aber derweil acht Teile erschienen.
Call of Duty und das virtuelle Leben als Soldat
In den ersten Teilen des beliebtesten und meistverkauftesten Ego Shooters weltweit, kämpfte man als Soldat im zweiten Weltkrieg. Auf der Seite der Alliierten, steuerte man entweder Soldaten aus Spezialeinheiten hinter den feindlichen Linien oder als gesamter Verband in historischen Schlachten. So kam es auch vor, dass man in den ersten Teilen die Einnahme des Reichstags im zweiten Weltkrieg und das Hissen der sowjetischen Flagge über Berlin miterleben durfte. Das Spiel konzentriert sich nicht zwingend auf eine bestimmte historische Linie. Als Teil von Spezialeinheiten ist man entweder in offenen Schlachten tätig oder erledigt geheime Missionen auf strategisch wichtigen Zielen. Die Auswahl der Waffen beschränkt sich im Gegensatz zu anderen Spielen dieses Genres jedoch auf historische Vorbilder. Als Soldat der amerikanischen, französischen oder britischen Armee ist man an die entsprechenden Waffen und Ressourcen der Historie gebunden. In späteren Teilen des Spiels verlagert man sich auch erstmals in den Konflikt im asiatischen Raum. Ein weiteres Merkmal der Call of Duty Reihe, ist die Tatsache, dass bisher kein Teil ungeschnitten in Deutschland erschienen ist. Aufgrund der besonderen Gesetzgebung mussten Hakenkreuze und ähnliche verfassungsfeindliche Symbole aus den Spielen entfernt werden.
Die Szenarien und Konflikte in Call of Duty
Seit Call of Duty 4 kämpft man hauptsächlich im modernen Zeitalter. Der Schritt erfolgte einerseits aus dem Grund, dass man bereits das komplette Szenario des zweiten Weltkriegs bedient hatte. Auf der anderen Seite wurde mit der Entwicklung auf moderne Konflikte auch ein Tabu gebrochen. Erstmals kämpften Soldaten in einem Ego Shooter in Afghanistan oder im mittleren Osten. Dies rief gerade in den Vereinigten Staaten zunehmend Kritik auf. In den neusten Spielen aus der Call of Duty Reihe kämpft man zwar immer noch in der modernen Zeit, ist jedoch mit Szenarien aus dem Drehbuch konfrontiert. So kann man in einen Teil einen fiktiven Krieg zwischen Russland und der westlichen Welt nachspielen. Call of Duty überzeugt vor allem durch seine Atmosphäre. Das Spiel ist zurecht das beliebteste Spiel aus dem Genre der Ego Shooter. Es bleibt abzuwarten, welche Entwicklungen in Zukunft die Spieler begeistern dürfen.